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🍺Logistik-Hochleistung: Wie Del Fabro & Kolarik mit DATAKEY & Vollautomatisierung den Getränkemarkt dominiert.

Wenn es um exzellente Weine, Bierspezialitäten und Spirituosen in Österreich geht, führt kein Weg an Del Fabro & Kolarik vorbei. Doch hinter dem beeindruckenden Sortiment steht eine logistische Herkulesaufgabe. In der Getränkebranche entscheiden Effizienz und Genauigkeit über den Erfolg. Mit über 120 mobilen Endgeräten und einer tiefgreifenden Automatisierung setzt Del Fabro & Kolarik auf das B&M DATAKEY WMS, um diese Komplexität zu meistern.


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Case Study: Del Fabro & Kolarik

Der Kunde

  • Unternehmen: Del Fabro & Kolarik GmbH
  • Branche: Getränkegroßhandel & Gastronomie-Service
  • Besonderheit: Einer der modernsten Logistikstandorte für Getränke in Europa.
  • Fakten: Einsatz von über 120 mobilen Geräten und Vollanbindung eines AKL.

Die Herausforderung: Automatisierung trifft auf Massendurchsatz

Die Getränkelogistik stellt extreme Anforderungen an die Softwarearchitektur. Neben der manuellen Kommissionierung schwerer Gebinde muss eine hochkomplexe Automatisierung gesteuert werden:

  1. Integration von Automatik-Komponenten: Die Steuerung eines automatischen Kleinteilelagers (AKL) mit Förderstrecken und drei Regalbediengeräten (RBG) erfordert ein leistungsfähiges Materialfluss-System (MFS).
  2. Enormes Geräteaufkommen: Die Koordination von über 120 mobilen Endgeräten im Mehrschichtbetrieb erfordert eine extrem stabile und performante IT-Infrastruktur.
  3. Leergut-Komplexität: Das Management von Pfandgebinden und Retouren ist ein geschäftskritischer Prozess, der lückenlos digitalisiert sein muss.
  4. Qualitätssicherung: In der Beladephase darf kein Fehler passieren. Eine finale Qualitätskontrolle vor der Verladung ist für die Kundenzufriedenheit essenziell.

Die Lösung: DATAKEY als Materialfluss-Zentrale

Für Del Fabro & Kolarik fungiert DATAKEY nicht nur als klassisches Warehouse Management System, sondern übernimmt die komplette Materialflusssteuerung (MFS):

  1. MFS & AKL-Anbindung: DATAKEY steuert direkt die Fördertechnik und die 3 RBG-Geräte. Das System optimiert die Ein- und Auslagerungsstrategien im AKL in Echtzeit.
  2. Mobile Prozessführung: Über 120 MDE-Geräte führen die Mitarbeiter durch alle manuellen Bereiche – vom Wareneingang über den Nachschub bis zur Kommissionierung.
  3. Digitales Retouren-Management: Spezifische Workflows für Leergut und Retouren sorgen dafür, dass Bestände sofort wieder korrekt verbucht und verrechnet werden können.
  4. Versand-Checkpoint: Die integrierte Qualitätskontrolle im Warenausgang stellt sicher, dass jede Tour exakt so beladen wird, wie bestellt.
  5. Lobster_data Integration: Die nahtlose Kommunikation zwischen WMS, ERP und den Automatik-Komponenten wird durch die bewährte Schnittstellentechnologie sichergestellt.

Die Ergebnisse: Effizienz auf höchstem Niveau

Die Zusammenarbeit hat die logistische Leistungsfähigkeit von Del Fabro & Kolarik massiv gesteigert:

  • Vollständige Transparenz: Jederzeitige Kontrolle über manuelle und automatische Lagerbereiche.
  • Höchste Lieferqualität: Minimierung der Fehlerquote durch den finalen Checkpoint vor der LKW-Verladung.
  • Skalierbarer Durchsatz: Die intelligente MFS-Steuerung ermöglicht die Abwicklung von massiven Auftragsspitzen ohne Zeitverlust.
  • Zukunftssichere Prozesse: Ein modulares System, das mit den wachsenden Anforderungen des Marktes flexibel mitwächst.

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🛠️ 48-Stunden-Serviceversprechen: Wie Makita Österreich mit DATAKEY die Service-Logistik revolutioniert.

Makita ist weltweit ein Synonym für Qualität und Zuverlässigkeit im Profi-Werkzeugbereich. In Österreich setzt die Makita Werkzeug GmbH in ihrem Logistikzentrum in Fischamend Maßstäbe – nicht nur im Vertrieb, sondern vor allem im After-Sales-Service. Mit einem Bestand von über 20.000 Palettenplätzen und einem zentralen Reparatur-Service für ganz Österreich ist die logistische Komplexität enorm. Um das Serviceversprechen von Reparaturen innerhalb von 48 Stunden zu halten, setzt Makita auf das B&M DATAKEY WMS.


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Case Study: Makita Werkzeug GmbH

Der Kunde

  • Unternehmen: Makita Werkzeug GmbH
  • Branche: Elektrowerkzeuge, Garten- und Forsttechnik
  • Standort: Zentrale Österreich in Fischamend (Vienna Airport Region)
  • Fakten: Logistikzentrum mit ca. 20.000 Palettenplätzen, eigenes Schulungszentrum und zentrale Reparaturwerkstatt.

Die Herausforderung: Präzision auf kleinstem Raum

Die Logistik eines Werkzeugherstellers unterscheidet sich massiv vom klassischen Handel. Neben dem Palettenversand von Neugeräten steht die Ersatzteil- und Service-Logistik im Mittelpunkt:

  1. Lückenloses Seriennummern-Tracking: Jedes Werkzeug verfügt über eine individuelle Seriennummer. Diese muss für Garantieansprüche (z.B. die Makita 3-Jahres-Garantie) bei jedem Prozessschritt – vom Wareneingang bis zum Endkunden – präzise erfasst werden.
  2. Komplexes Ersatzteilmanagement: Tausende verschiedene Kleinteile müssen für die Reparaturwerkstatt ständig verfügbar sein. Die Kommissionierung von Millimeter-kleinen Bauteilen erfordert höchste Sorgfalt.
  3. RMA- und Reparatur-Prozesse: Eintreffende defekte Geräte müssen registriert, den Technikern zugewiesen und nach der Reparatur dem richtigen Kundenrückversand zugeordnet werden.
  4. Gefahrengut-Logistik: Der fachgerechte Umgang und Versand von Lithium-Ionen-Akkus unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften, die systemseitig unterstützt werden müssen.

Die Lösung: DATAKEY als digitales Nervensystem

Die Einführung von DATAKEY ermöglichte es Makita, die gesamte Intralogistik auf eine mobile und papierlose Basis zu stellen. Das WMS fungiert hierbei als zentrale Steuerungseinheit:

  1. Mobile Seriennummern-Erfassung: Durch den Einsatz von Hochleistungs-Scannern und der DATAKEY MDE-Software werden Seriennummern im Handumdrehen erfasst und mit dem ERP-System abgeglichen.
  2. Werkstatt-Integration: Das WMS steuert den Nachschub für die Reparaturarbeitsplätze. Die Techniker erhalten die benötigten Ersatzteile wegeoptimiert und zeitgenau bereitgestellt.
  3. Chargen- und Akku-Management: Die Software unterstützt die Identifikation und den sicheren Versand von Akku-Produkten gemäß den aktuellen Sicherheitsstandards.
  4. DATAKEY Versandmanager: Die direkte Anbindung an KEP-Dienstleister und Speditionen sorgt dafür, dass reparierte Geräte ohne Zeitverzug das Lager verlassen und oft schon am nächsten Tag wieder beim Handwerker sind.
  5. Inventur-Sicherheit: Durch die permanente Inventur und die Null-Platz-Kontrolle bleibt der Bestand an hochwertigen Werkzeugen und kleinteiligen Ersatzteilen jederzeit zu 100 % transparent.

Die Ergebnisse: Servicequalität als Wettbewerbsvorteil

Durch die Digitalisierung mit DATAKEY konnte Makita Österreich seine Position als Serviceführer festigen:

  • Durchlaufzeiten reduziert: Der Reparatur-Workflow wurde durch die optimierte Teilebereitstellung massiv beschleunigt.
  • 100 % Rückverfolgbarkeit: Jede Seriennummer ist im System historisch dokumentiert – ein unschätzbarer Vorteil für den Kundensupport.
  • Effizientes Kleinteile-Handling: Die Fehlerquote bei der Ersatzteil-Kommissionierung sank durch Scan-Kontrollen auf ein Minimum.
  • Skalierbarkeit: Das System bewältigt problemlos saisonale Peaks (z.B. im Garten-Saisonstart) und das stetig wachsende Volumen an Akku-Systemen.

Design ohne Titel (13)

Logistikpark Austria meistert 99,99% Pick-Genauigkeit bei 6.000 Positionen täglich – durch WMS-gesteuerte Cut-Off-Zeiten mit B&M DATAKEY.

Im B2B-Automotive-Teilehandel entscheiden Minuten über Erfolg oder Misserfolg. Eine Falschlieferung oder eine verpasste Tour legt beim Kunden, der Werkstatt, den Betrieb lahm. Unser Kunde, Logistikpark Austria (LPA), ist einer der führenden Distributoren in Österreich und steht genau vor dieser Herausforderung – jeden Tag.

Um die extreme Komplexität aus 57.000+ Teilen, 70 Touren und knallharten Cut-Off-Zeiten zu beherrschen, war eine Standard-Lagerlösung nicht ausreichend. LPA benötigte eine End-to-End-Plattform, die nicht nur verwaltet, sondern intelligent steuert. Hier kam das B&M DATAKEY WMS ins Spiel.


Case Study: Logistikpark Austria

Der Kunde

  • Unternehmen: Logistikpark Austria (Logistik Park Teiledienst GmbH)
  • Branche: Automotive Aftermarket / B2B-Teilegroßhandel (Distrigo)
  • Standorte: Zentrallager und Steuerung in Wien, mit weiteren strategischen Logistik-Hubs in Regau und Völkermarkt.
  • Kerngeschäft: Lagerhaltung und Distribution von über 57.000 verschiedenen KFZ-Original-Ersatzteilen an hunderte Werkstätten in ganz Österreich.Gemini Generated Image s119vas119vas119 (1)

Die Herausforderung: Komplexität auf allen Ebenen

Die Ausgangslage war geprägt von mehreren Kernherausforderungen, die manuelle oder veraltete Prozesse unmöglich machten:

  1. Enormer Zeitdruck & fixe Cut-Off-Zeiten: Es reichte nicht, Tausende Positionen pro Tag abzuwickeln. LPA musste mehrere harte Cut-Off-Zeiten pro Tag einhalten (z.B. 09:30 Uhr, 13:00 Uhr, 17:00 Uhr). Die Auftragssteuerung musste zwingend nach Dringlichkeit erfolgen.
  2. Hochkomplexe Versandlogistik: Die kommissionierte Ware muss auf insgesamt rund 70 Touren (inklusive der zeitkritischen Innight-Logistik) aufgeteilt werden. Die manuelle Konsolidierung und Zuweisung war extrem fehleranfällig.
  3. Dynamisches Nachfolger-Management: Eine der größten Herausforderungen der Branche. Teilenummern ändern sich rasant (Supersession). Werkstätten bestellen oft veraltete Nummern (Teil A), gelagert ist aber bereits der Nachfolger (Teil B).
  4. Standortübergreifende Bestandsführung: Die Bestände mussten in Echtzeit über die Standorte Wien, Regau und Völkermarkt synchronisiert werden.
  5. Fehlende Sendungsverfolgung: Die Transparenz für die Werkstatt endete, sobald die Ware den LKW verließ, was zu vielen telefonischen Rückfragen zum Lieferstatus führte.

Die Lösung: Die DATAKEY End-to-End Plattform

Um diese Herausforderungen zu meistern, implementierte LPA das modulare Warehouse Management System B&M DATAKEY als zentrale Steuerungsplattform für die gesamte Intralogistik.

Heute wird das System von 135 Benutzern aktiv genutzt und ist das Rückgrat aller Lagerprozesse.

  1. Hardware-Rollout & Mobile Datenerfassung: Die Basis bildete der Rollout von über 100 mobilen MDE-Geräten sowie 48 Industrie-Druckern an strategischen Punkten (Kommissionierung, Warenausgang).
  2. Digitalisierung aller Kernprozesse: Das DATAKEY WMS bildet die gesamte physische Lagerlogistik digital ab. Dies umfasst sämtliche Prozesse wie Wareneingang, systemgesteuerten Nachschub, Umlagerungen und gezielte Lagerplatz-Umlagerungen.
  3. Priorisierte Auftragssteuerung (Cut-Offs): Das DATAKEY WMS steuert alle Aufträge dynamisch nach Dringlichkeit. Es priorisiert automatisch alle Picks für die 09:30-Tour, bevor die Aufträge für die 13:00-Tour freigegeben werden, und stellt so die Einhaltung der Cut-Off-Zeiten sicher.
  4. Intelligente Kommissionierung: Das System steuert die Mitarbeiter wegeoptimiert durch das Lager und bildet spezifische Prozesse ab, wie z.B. die Kommissionierung direkt in Gitterkörbe für Sammelaufträge.
  5. Integrierte Nachfolger-Steuerung: Geht eine Bestellung mit einer alten Teilenummer ein, leitet das System den Kommissionierer auf dem MDE-Gerät automatisch und fehlerfrei zum Lagerplatz des korrekten Nachfolgeartikels.
  6. Intelligente Inventurprozesse: Statt einer fehleranfälligen Stichtagsinventur nutzt LPA die Permanente Inventur (Cycle Counting). Ein Kernfeature dabei ist die Null-Inventur: Sobald ein Mitarbeiter einen Lagerplatz rechnerisch leert, fordert das MDE-Gerät aktiv eine Bestätigung an, ob der Platz wirklich leer ist. Dies verhindert proaktiv die Entstehung von Fehlbeständen.
  7. Der DATAKEY Versandmanager: Dieses Modul digitalisiert den Warenausgang komplett.
    • Hardware-Integration: Es steuert die 48 Drucker für Label und Listen und ist mit 12 Waagen verbunden, deren Gewicht automatisch für die Frachtberechnung erfasst wird.
    • Speditionsanbindung (via Lobster_data): Über eine Schnittstelle, die auf Lobster_data basiert, werden alle 70 Touren und Speditionen automatisiert angebunden.
  8. Nahtlose ERP-Integration: In enger und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem ERP-Partner des Kunden wurden die tiefgreifenden Echtzeit-Schnittstellen für Aufträge, Bestände und Nachfolger-Logik realisiert.
  9. End-to-End Sendungsverfolgung im Webshop: Über die Lobster_data-Schnittstelle empfängt das System nun auch die Status-Rückmeldungen der Speditionen (z.B. „In Zustellung“). Diese werden direkt an den Webshop von LPA durchgereicht, sodass die Werkstatt jederzeit den Live-Status ihrer Lieferung einsehen kann.
  10. Integrierte Foto-Dokumentation: Die MDE-Software ermöglicht es den Mitarbeitern, direkt im Prozess Fotos zur freien Dokumentation aufzunehmen – etwa zur Erfassung von Transportschäden im Wareneingang oder zur Verifizierung von Retouren.

Die Ergebnisse: 99,99% Präzision bei maximalem Durchsatz

Durch die durchgängige Digitalisierung mit DATAKEY hat Logistikpark Austria seine Kernprozesse transformiert und messbare Spitzenergebnisse erzielt:

  • Heutige Kennzahlen: Das System bewältigt problemlos Spitzen von 3.500 bis 5.000 Kommissionier-Aufträgen bzw. 4.000 bis 6.000 Positionen pro Tag.
  • Pick-Genauigkeit: Die Pickfehlerrate wurde eliminiert. Durch die MDE-Scan-Prozesse und die Nachfolger-Logik erreicht LPA eine Pick-Genauigkeit von 99,99%.
  • Wegfall der Stichtagsinventur: Aufgrund der extrem hohen Bestandsgenauigkeit, gesichert durch die Null-Inventur und Permanente Inventur, konnte die aufwändige, jährliche Stichtagsinventur komplett abgeschafft werden.
  • Prozesssicherheit: Die Einhaltung der multiplen Cut-Off-Zeiten (09:30, 13:00, 17:00) ist systemisch garantiert.
  • Transparenz: Vollständige Transparenz vom Webshop-Auftrag bis zur Status-Rückmeldung der Spedition.
  • Effizienz: Manuelle Eingaben, Sortierfehler im Versand und telefonische Rückfragen zum Lieferstatus wurden drastisch reduziert.

Die Implementierung bei Logistikpark Austria zeigt eindrucksvoll, wie ein modernes WMS nicht nur Bestände verwaltet, sondern als zentrale Intelligenz die komplexesten Anforderungen der Automotive-Branche meistert.

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