Freitag 17 Uhr: Die alte Lagerlogistik Software wird abgeschaltet.
Montag 6 Uhr: LKW-Stau bis auf die Bundesstraße.
Wer bei der WMS-Einführung auf den Big Bang setzt, verwechselt Leichtsinn mit Mut. Sie spielen russisches Roulette mit der eigenen Lieferfähigkeit – und zahlen am Ende mit stornierten Aufträgen und schlaflosen Nächten.
Die Realität am Montagmorgen sieht nämlich oft so aus:
❌ Die Scanner melden Verbindungsabbrüche.
❌ Die ERP WMS Integration hakt bei den Rückmeldungen.
❌ Die Mannschaft im Lager kennt die neuen Masken nur aus der Theorie.
Das Ergebnis: Stillstand an der Rampe.
Ein stufenweiser Go-Live ist kein Zeichen von Zögern. Es ist handfestes Risikomanagement.
Wir schalten neue WMS Software nicht blind übers Wochenende scharf. Wir binden Schnittstellen vorab sauber an und testen die Abläufe im laufenden Betrieb – Schritt für Schritt, von Wareneingang bis Versand. Erst wenn die Prozesse nachweislich greifen, fällt das alte System weg.
💡 Mein Grundsatz bleibt: Ein Scanner löst keinen schlechten Prozess. Er macht das Chaos nur digitaler.
Wie handhaben Sie Systemwechsel: Kontrollierter Stufenplan oder volles Risiko?