Makita ist weltweit ein Synonym für Qualität und Zuverlässigkeit im Profi-Werkzeugbereich. In Österreich setzt die Makita Werkzeug GmbH in ihrem Logistikzentrum in Fischamend Maßstäbe – nicht nur im Vertrieb, sondern vor allem im After-Sales-Service. Mit einem Bestand von über 20.000 Palettenplätzen und einem zentralen Reparatur-Service für ganz Österreich ist die logistische Komplexität enorm. Um das Serviceversprechen von Reparaturen innerhalb von 48 Stunden zu halten, setzt Makita auf das B&M DATAKEY WMS.

Case Study: Makita Werkzeug GmbH
Der Kunde
- Unternehmen: Makita Werkzeug GmbH
- Branche: Elektrowerkzeuge, Garten- und Forsttechnik
- Standort: Zentrale Österreich in Fischamend (Vienna Airport Region)
- Fakten: Logistikzentrum mit ca. 20.000 Palettenplätzen, eigenes Schulungszentrum und zentrale Reparaturwerkstatt.
Die Herausforderung: Präzision auf kleinstem Raum
Die Logistik eines Werkzeugherstellers unterscheidet sich massiv vom klassischen Handel. Neben dem Palettenversand von Neugeräten steht die Ersatzteil- und Service-Logistik im Mittelpunkt:
- Lückenloses Seriennummern-Tracking: Jedes Werkzeug verfügt über eine individuelle Seriennummer. Diese muss für Garantieansprüche (z.B. die Makita 3-Jahres-Garantie) bei jedem Prozessschritt – vom Wareneingang bis zum Endkunden – präzise erfasst werden.
- Komplexes Ersatzteilmanagement: Tausende verschiedene Kleinteile müssen für die Reparaturwerkstatt ständig verfügbar sein. Die Kommissionierung von Millimeter-kleinen Bauteilen erfordert höchste Sorgfalt.
- RMA- und Reparatur-Prozesse: Eintreffende defekte Geräte müssen registriert, den Technikern zugewiesen und nach der Reparatur dem richtigen Kundenrückversand zugeordnet werden.
- Gefahrengut-Logistik: Der fachgerechte Umgang und Versand von Lithium-Ionen-Akkus unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften, die systemseitig unterstützt werden müssen.
Die Lösung: DATAKEY als digitales Nervensystem
Die Einführung von DATAKEY ermöglichte es Makita, die gesamte Intralogistik auf eine mobile und papierlose Basis zu stellen. Das WMS fungiert hierbei als zentrale Steuerungseinheit:
- Mobile Seriennummern-Erfassung: Durch den Einsatz von Hochleistungs-Scannern und der DATAKEY MDE-Software werden Seriennummern im Handumdrehen erfasst und mit dem ERP-System abgeglichen.
- Werkstatt-Integration: Das WMS steuert den Nachschub für die Reparaturarbeitsplätze. Die Techniker erhalten die benötigten Ersatzteile wegeoptimiert und zeitgenau bereitgestellt.
- Chargen- und Akku-Management: Die Software unterstützt die Identifikation und den sicheren Versand von Akku-Produkten gemäß den aktuellen Sicherheitsstandards.
- DATAKEY Versandmanager: Die direkte Anbindung an KEP-Dienstleister und Speditionen sorgt dafür, dass reparierte Geräte ohne Zeitverzug das Lager verlassen und oft schon am nächsten Tag wieder beim Handwerker sind.
- Inventur-Sicherheit: Durch die permanente Inventur und die Null-Platz-Kontrolle bleibt der Bestand an hochwertigen Werkzeugen und kleinteiligen Ersatzteilen jederzeit zu 100 % transparent.
Die Ergebnisse: Servicequalität als Wettbewerbsvorteil
Durch die Digitalisierung mit DATAKEY konnte Makita Österreich seine Position als Serviceführer festigen:
- Durchlaufzeiten reduziert: Der Reparatur-Workflow wurde durch die optimierte Teilebereitstellung massiv beschleunigt.
- 100 % Rückverfolgbarkeit: Jede Seriennummer ist im System historisch dokumentiert – ein unschätzbarer Vorteil für den Kundensupport.
- Effizientes Kleinteile-Handling: Die Fehlerquote bei der Ersatzteil-Kommissionierung sank durch Scan-Kontrollen auf ein Minimum.
- Skalierbarkeit: Das System bewältigt problemlos saisonale Peaks (z.B. im Garten-Saisonstart) und das stetig wachsende Volumen an Akku-Systemen.